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hinterdengaerten-200                                      Karte-Oberhafen

 

Ein Stück unkontrollierter Wildwuchs in der Stadt, ein Ort, den die Natur sich zurück erobert hat, wird zur Bühne. Die Tanzinitiative Hamburg siedelt ihr neustes Projekt vor stillgelegten Bahntrassen am Oberhafen an, einem  Quartier am Rande der Hafencity, das sich gerade massiv zu verändern beginnt. Zusammen mit einer großen Gruppe von Performern aus Hamburg, der Choreografin Isabelle Schad, dem Künstler Laurent Goldring und einem Team aus Landschaftsarchitekten, Fotografin und einem Soundkünstler wird diese temporäre Freilicht-Bühne gestaltet und bespielt.

Wir sympathisieren mit dem Einzelnen als Teil des Kollektivs, der Gruppe als bewegtem Organismus, der Brache als unverplantem Gebiet,
der Choreografie als urbaner Landart.

Konzept: Barbara Schmidt-Rohr, Irmela Kästner / Hamburg
Realisation / Choreografie: Isabelle Schad  / Berlin
Realisation / Bühne: Y-LA, Ando Yoo, Landschaftsarchitektur
Tanz/Performance: 30 Darsteller/Performer aus Hamburg:
Andrea Sander, Alyssa Marie , Antje Hoppe, Antje van Scharrel, Dierk Jensen, Ellen Binek, Frank Steinberger, Hans Georg Doelfes, Helga Damm, Johanna Schmidt, Jonas Leifert, Katharina Schütz, Lena Blank, Maren von Westerhagen, Marie Golüke, Martin Freiling, Milena Pieper, Nadja Frerichs, Navina Neverla, Pepita Carstens Philipp Wiesner, René Menges, Sam Schramm, Savitri Hudar-Lazic, Sedef Iskin, Susana Oesterlin, Swanhild Kruckelmann, Uwe Bujack , Uwe Kummerfeldt, Verena Brakonier
Fotografie: Tina Ruisinger / Zürich
Sounddesign: Gael Cleinow / Brüssel
Technische Leitung: Manuel Horstmann
Licht: Micha Lentner
Assistenz: Verena Brakonier, Stefanie Tübinger

Produktion: Schmidt-Rohr / Kästner – tanzinitiative hamburg, in Kooperation mit Kampnagel Hamburg, gefördert von: Kulturbehörde Hamburg, FONDS SOZIOKULTUR, wir danken dem Oberhafen e.V., Hermes Transporte Florian Lafer GmbH, Ulrich Meyer, Tim Gailenkeuser

Oberhafen Hamburg / Stockmeyerstr. / Treffpunkt: Oberhafenkantine
12,- ( ermä. 8,- ) Tickets nur vor Ort, Abendkasse öffnet um 19.15 Uhr
Vorstellungsbeginn ist pünktlich um 20.00 Uhr
Bitte Parkplatz vor Deichtorhallen nutzen, kein Parken auf dem Gelände,
die Zuschauerplätze sind überdacht, wir spielen auch bei schlechtem Wetter.

Presse und Vorbestellungen: i.kaestner@tanzinitiative.de

http://www.tanzinitiative.de/hinterdengaerten/

 

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Was ist künstlich? Was ist natürlich?

“Hinter den Gärten”: von der Weisheit der Körper

À Point präsentiert “Through Childlike Eyes”

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Krieg
Der Hauptgrund für menschliches Leiden. Man könnte es als die größte Kunstform der Menschheit sehen- schließlich ist Töten das, was wir am Besten können und am Leidenschaftlichsten tun. Wie dem auch sei, diejenigen, die schreckliche Kriegsverbrechen begangen haben, werden nie wieder dieselben sein. Auf dem Schlachtfeld erlauben wir uns fürchterliche Dinge zu tun, indem wir unsere Feinde nicht mehr als Menschen betrachten.

Aber wie erscheint Krieg aus dem Blickwinkel eines Kindes? Wie kann ein Kind den Sinn des Krieges verstehen? Würde es etwas so Destruktives vielleicht begreifen, wenn es versuchte Schönheit, Phantasie und Spaß in der tristen Szenerie der Zerstörung zu finden?

Um ein Kind zu verstehen, muss man ein Kind sein.

Losgelöst von Zeit und Raum verzichtet “Through Childlike Eyes” auf einen linearen Erzählstrang und wird eher durch die unlogische, bereits lebendige Vorstellung eines Kindes geleitet. Unschuld, Reinheit, Leben und Freude werden mit Kälte, Leiden, Grausamkeit und Tod gegenübergestellt und so gelingt ein Eindruck einer Welt im Krieg durch die Augen eines Kindes- unter Einsatz von wenig Text, vibrierender Bewegung und Live- Musik.

Links:
http://www.apoint-theatre.com/index.html

http://www.hamburgersprechwerk.de/

Und auch der Trailer mit dem originalem Ensemble:

Wir freuen uns auf euren Besuch!